Wednesday, November 12, 2014

Eine kleine Geschichte über das Internet...

Ihr Lieben,

wie ihr sicher schon gemerkt habt, ist es gerade verdächtig still hier und ich lasse nichts von mir hören.

Das liegt aber weder an fehlender Motivation zum Bloggen noch an fehlendem Inhalt oder Sonstigem - ich habe schlicht und einfach keinen Internetanschluss daheim.

Vor drei Wochen bin ich umgezogen, es ist auch alles wunderbar, die Room-Inspiration-Posts für euch sind praktisch schon fertig, es fehlt nur das Internet.
Der Bauträger hat versäumt, uns bei der Telefongesellschaft, KabelBW, anzumelden, sodass es jetzt ein zeitliches Problem mit dem Kabel gibt. Soweit wir alle wissen, liegen die schicken, tollen Glasfaserkabel in der Straße und es fehlt lediglich die Verbindung zu den Häusern (drei Gebäude mit jeweils 7-8 Wohnungen). Nun gibt es aber anscheinend ein riesengroßes Problem mit den Menschen, die diese Kabelverbindungen legen können. Das sind nämlich Subunternehmen von KabelBW, und es gibt im gesamten (!) Großraum Stuttgart genau DREI davon: Der eine hatte im Sommer ein Burnout, der zweite steht wohl kurz davor und der dritte ist auch überlastet. Wunderbar. Und anscheinend ist das auch so ein blöder Job, dass niemand so etwas machen will. Noch wunderbarer.
Und das Beste an der Sache: Niemand kann uns einen konkreten Termin sagen, an dem wir wieder "mit der Welt verbunden" sind, sprich Internet, Telefon und Fernsehen haben werden!
Kann das überhaupt sein?!? Es ist ja nicht einmal so, dass ich als Teil der verwöhnten Generation Internet dasitze und sage "mein Internet tut nich, ey, mein Leben is am Arsch, ich brauch aber mein Computer, ey!". Nein, im Gegenteil: Ich finde es grundsätzlich angenehm, nicht 24/7 erreichbar sein zu müssen. Das Problem liegt vielmehr darin, dass ich das Internet und einen Telefonanschluss für wirklich wichtige Dinge brauche: Recherche für Hausaufgaben, Referate und Prüfungen für die Schule, laufende Bewerbungen für ein Studium bei Unternehmen, die mich nun nicht erreichen können usw. Und von den vielen Leuten, die mittlerweile in den drei Häusern wohnen, arbeiten nämlich auch viele von zu Hause aus und brauchen das Internet noch dringender!

Jetzt sitze ich also hier in der Bücherei an einem öffentlichen Computer (dessen Tastatur klemmt...) und haue diesen Text in die Tasten. Es tut mir Leid, dass ich euch damit nerven muss, aber zum einen wollte ich, dass ihr Bescheid wisst, wieso hier alles lahmliegt und zum anderen musste ich das einfach mal loswerden.

So. Jetzt können wir alle mal eine Runde darüber nachdenken, wie abhängig die Menschen heutzutage vom Internet sind (mich keinesfalls ausgeschlossen, wie gesagt) und das traurig finden. Danach setzen wir uns wohl wieder vor den Computer oder das Smartphone und gehen über zum normalen Alltag.

Ich werde mich in der nächsten Zeit wohl mit dem unglaublich begrenzten Datenvolumen meines Handyvertrages und vielen Besuchen in der Bücherei begnügen müssen. Sobald ich wieder "online" bin, hört ihr natürlich von mir.

Thursday, October 30, 2014

OUTFIT | american college girl


Als es für die Schule mal wieder bequem sein sollte, habe ich meinen amerikanischen High School-Pullover mit einer weißen Bluse darunter zu Jeggings und High Heel Loafers kombiniert. Damit habe ich mich dann irgendwie wie eine amerikanische College-Studentin gefühlt, wie in einem klischeehaften Film ;-).

I wanted to wear something comfortable for school, so I chose my American High School sweater, a white shirt, jeggings and high heels. That somehow felt like an American college girl in a chliché movie ;-).




jeggings: Takko
blouse: C&A
shoes: Deichmann
bag, watch: vintage
earringsH&M





Was zieht ihr an, wenn es bequem sein soll? Und wie gefällt euch mein Outfit? x

What do you wear if you need something comfortable? How do you like my outfit? x


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Tuesday, October 28, 2014

DIY | "to do guitar" for a birthday present


Kennt ihr das auch? Kurzfristig auf einen Geburtstag eingeladen, super! Aber moment, was soll ich denn schenken? Das kann oft eine ziemlich schwierige Frage sein. Am schlimmsten finde ich es beim 18. Immer nur Vodka oder Sexspielzeug, wie das alle anderen machen?
Nö. Wie wäre es mit einer To-Do-Liste fürs neue Lebensjahr in Form einer Gitarre? In meinem Fall eine Liste mit 18 Dingen, die man mit 18 machen kann. Die Idee lässt sich natürlich auf jeden anderen Geburtstag übertragen. 
So hat man in relativ kurzer Zeit ein sehr persönliches Geschenk, das nicht einmal viel kostet.

Ihr braucht:
- Pappe
- Papier
- Packpapier oder braunes Papier
- Klebeband
- dicker schwarzer Filzstift
- Kugelschreiber oder so
- Schere
- Cutter

So geht's:



Als erstes zeichnet ihr die Form einer Gitarre zweimal auf Pappkarton.



Das schneidet ihr dann aus. Vergesst nicht, in eines der Teile ein großes, rundes Loch zu schneiden.
Außerdem schneidet ihr noch einen langen, ein paar Zentimeter breiten Streifen aus Pappe aus.



Messt den Pappstreifen so aus, dass er genau einmal um den Umriss der ausgeschnittenen Gitarre passt.



Dann klebt ihr den Pappstreifen mit reichlich Klebeband am unteren Gitarrenteil (also der ohne Loch) fest.



Dann markiert ihr euch rundherum am Pappstreifen die Stellen, an denen ihr ein Loch machen wollt (um nachher die Zettel mit den Punkten der To-Do-Liste hineinzustecken).
Dann stecht ihr die Löcher entweder mit der Schere hinein oder schneidet mit dem Cutter ein kleines Kreuz und drückt es mit dem Finger ein.

Schneidet aus Pappe einen breiteren, mittellangen Streifen aus und klebt ihn oben an die Gitarre, das wird der Griff.



Jetzt klebt ihr den Deckeln, also das Gitarrenteil mit Loch, obendrauf. 



Damit das Ganze etwas schöner und mehr nach Gitarre aussieht, beklebt ihr das Pappkonstrukt jetzt mit braunem (Pack-)Papier.



Ein Streifen weißes Papier mit schwarzen Filzstiftlinien stellt die Saiten dar.



Dann beschriftet ihr kleine Zettelchen mit der To-Do-Liste, rollt sie zusammen und steckt sie in die Löcher. Fertig!

Wie löst ihr das Geschenke-Problem? Und wie gefällt euch meine Listen-Gitarre? x

Do you know that feeling? You got invited to a birthday party last-minute, great! But, wait, what should I give as a present? This can be a fairly difficult question.
I recently made this "to do guitar": a list of things to do in the new year of age, in a guitar shape. That doesn't take too much time, is very personal and doesn't cost very much.
Follow the pictures and make your own :-).
Do you like this idea?


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